Unsere Leistungen in der Geburtshilfe
Wir begleiten Sie umfassend durch Ihre Schwangerschaft – von der Feststellung bis zur Geburt und darüber hinaus.
Schwangerschaftsfeststellung
Bestätigung oder Ausschluss einer bestehenden Schwangerschaft mittels Urintestung, Bluttests und Ultraschallsonographie.
Schwangerenvorsorge
Regelmäßige Betreuung im Rahmen der Schwangerschaftsleitlinien, inklusive ärztlicher Beratung und Untersuchung, moderner Ultraschallsonographie, standardisierter Labortests und Kontrolle der kindlichen Herztöne mittels CTG.
Dopplersonographie
Untersuchung der Blutflüsse von Mutter und Kind mittels spezieller Ultraschalltechnik durch die Bauchdecke zum Ausschluss relevanter Erkrankungen in der Schwangerschaft.
Fetale Nackentransparenzmessung / Ersttrimester-Screening
Frühtest im ersten Drittel der Schwangerschaft mittels Ultraschall als Hinweis für angeborene schwere Erkrankungen sowie Chromosomenveränderungen wie beispielsweise Trisomie 21, sowie ein erstes Screening nach Organfehlbildungen.
NiPT – Nicht-invasiver Pränataltest
Durchführung des Nicht-invasiven-Pränatal-Tests (NiPT): Bluttest der Mutter ab der 11. Schwangerschaftswoche. Hierbei wird kindliches Erbgut im Blut der Mutter auf die drei häufigsten Trisomien (16, 18 und 21) untersucht.
Fachgebundene genetische Beratung
Information und Aufklärung über auffällige genetische Befunde im Rahmen einer Schwangerschaft, inklusive Weiterleitung an einen Humangenetiker, falls notwendig.
Betreuung von Risikoschwangerschaften und Mehrlingsschwangerschaften
Erweiterte Betreuung und Beratung rund um die Schwangerschaft sowie die Geburt, sowie gegebenenfalls weitere Anbindung an geeignete Stellen. DEGUM I qualifiziert.
3D-Ultraschallsonographie
Dreidimensionale Darstellung des Kindes im Rahmen der Ultraschallvorsorge.
Screening auf Gestationsdiabetes
Ein Schwangerschaftsdiabetes ist ein häufiges Phänomen, das unbehandelt zu gesundheitlichen Problemen bei Mutter und Kind führen kann. In der Mutterschaftsrichtlinie ist ein Labortest um die 24. Schwangerschaftswoche empfohlen (oraler Glukosetoleranztest, oGTT). Bei auffälligem Ergebnis erfolgt eine Überweisung an einen Diabetologen.
Rhesus-Prophylaxe (Anti-D)
Bei Müttern mit rhesusnegativem Blut kann es zu gesundheitlichen Problemen des Kindes kommen. Durch eine zweimalige Antikörpergabe wird das Risiko zuverlässig verhindert.
Screening auf Toxoplasmose, CMV und Parvoviridae
Mittels eines Abstrichs erfolgt gegen Ende der Schwangerschaft der Ausschluss einer Besiedlung der mütterlichen Vagina mit Beta-Streptokokken. Dies reduziert das Risiko für schwere Atemwegsinfektionen oder eine Sepsis für das Kind erheblich.
Impfungen in der Schwangerschaft
Frühkindliche Infektionen mit Keuchhusten (Pertussis) zählen zu den gefährlichsten Erkrankungen für Säuglinge. Durch eine Impfung der Mutter gegen Ende der Schwangerschaft werden Antikörper gebildet, die über die Plazenta einen Nestschutz für das Kind gewähren. Seit 2023 ist zudem eine Impfung gegen RSV zugelassen. Wir bieten die Auffrischimpfung auch für alle engen Kontaktpersonen des Neugeborenen an.